Frankfurter Institut für Tanztherapie F.I.T.T. e.V.

Was ist Tanztherapie?

Unter Tanztherapie verstehen wir die psychotherapeutische Verwendung von Tanz und Bewegung, zur Integration von körperlichen, emotionalen und kognitiven Vorgängen.

Es geht also um einen ganzheitlichen Ansatz, der gezielt auf die Verbindung von Körper, Gefühl und Verstand achtet. Zusätzlich verstärkt durch unsere gegenwärtige Lebensweise erleben viele Menschen diese drei Bereiche als unzureichend miteinander verbunden: das, was sie körperlich wahrnehmen, können sie z.B. nicht mit einem Gefühl verbinden. In der Tanztherapie wird eine Integration der abgespaltenen Bereiche angestrebt. Dabei helfen die schöpferischen Kräfte eines Menschen, um mit Konflikten arbeiten zu können und Defizite durch den Aufbau neuer Strukturen auszugleichen.

Je nach Klientel unterscheiden sich dabei Zielsetzungen und Interventionen. Die Vorgehensweisen reichen von Ich-stärkenden, energieunterstützenden bis zu konfliktaufdeckenden.

So ordnen wir die Tanztherapie den körperorientierten, tiefenpsychologisch fundierten und kreativen Therapieformen zu.

Das Arbeitsfeld der TanztherapeutIn

In Verbindung mit ihrem jeweiligen sozialen Grundberuf  können TanztherapeutInnen entweder pädagogisch prophylaktisch oder in psychotherapeutischen sowie in rehabilitativen Einrichtungen arbeiten. Solche Einrichtungen können z.B. Psychiatrische Landeskrankenhäuser, Psychosomatische Kliniken, Suchtkliniken, Beratungsstellen, Nachsorgeeinrichtungen, aber auch Kindergärten, Schulen, Internats-und Sonderschulen,  Berufsschulen, Seniorenheime, Einrichtungen des Strafvollzugs etc. sein.

Wir möchten darauf hinweisen, daß nach der derzeitigen deutschen Rechtslage nur Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker zur selbständigen Aus­ übung der Heilkunde im klinisch-therapeutischen Sinne berechtigt sind.